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Friedlicher Islam?

von Manfred Gipp (Kommentare: 1)

Hier der Inhalt des Leserbriefs:


Reaktion auf den Vortrag „Islam und Gewalt“ in Oberkochen

Die Anwort ist kompliziert aber auch einfach. Sie heißt ja und nein.

Wenn die Interpretation des Korans auf die Suren, die zur Gewalt gegen die „Ungläubigen“ aufrufen, vorrangig ist, ist der wahabistische (wie in Saudi-Arabien) und vom „IS“ gelebte Islam eine nicht zu akzeptierende gewaltverherrlichende und Gewalt ausführende Religion.

Entscheidend ist die Gewichtung zwischen den toleranten und den Gewalt fordernden Suren im Koran. Die Religionsführer und Theologen bestimmen diese Gewichtung. Ohne eine tolerante Ausrichtung sowie eine Reformation seiner Theologie und seiner Koranauslegung hat der Islam in der modernen Welt keine Zukunft. Er verstößt in seinen Ausformungen des „Wahabismus“ und des „Salafismus“ sogar gegen die Menschenrechtscharta der UN.

Hier sollten die Gesetze bei uns entsprechend verschärft werden und die Hetze (in manchen Moscheen) gegen die „Ungläubigen“ generell verboten und auch bestraft werden.

Kurt Pöllmann Oberkochen


Anmerkungen von mir selbst:

Auch die christliche Religion war vor ein paar hundert Jahren noch der gleichen Meinung wie heute der wahabistische Islam. Alle Andersgläubige waren damals zu verdammen (dort hieß es: bekehren). Die christliche Religion hat sich in den meisten Fällen deutlich zum besseren weiter entwickelt. Die 500 Jahre, die dem Islam fehlen (denn der Islam ist ca. 500 Jahre nach dem Christentum entstanden), macht sich heute bemerkbar. Diese Zeit fehlt dem Islam. Wir Christen sehen im Islam an sich nur das, was die Christen vor ein paar hundert Jahren gemacht haben. Unter anderem hassen wir genau das.

Nach meiner Meinung sollten wir genau die Weiterentwicklung des Christentums beherzigen. Jedweder Fanatismus ist, aus meiner Sicht, zu verurteilen. Auch der christlich motivierte Fanatismus, den es leider heute immer noch gibt.

Christus hat uns gelehrt, alle und alles zu lieben. Mit Liebe verändert man die Welt. Nicht mit Hass

Nicht die sogenannten Führer der Religionen sind maßgebend. Nehmen wir Maß an Jesus Christus. Er hat gezeigt, wie man in Liebe und ohne Gewalt leben kann.

Jeder von uns kann die Welt ein klein wenig besser machen. Nur die eigenen guten Taten sind wichtig. Alles andere kommt von ganz alleine.

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Kommentar von Kurt Pöllmann |

Viele Gutmenschen bei uns glauben ja an einen friedlichen Islam, weil sie subjektiv ihre eigene ethische Einstellung auf andere übertragen. Das ist eine komplette Fehlorientierung. Es ist angezeigt nicht offenen Muslimen vorsichtig gegenüber zu treten.
Auch viele liberal eingestellten Muslime kennen ja nicht einmal die genauen Korantexte, weil der Koran sehr schwierig (künstlerisch) geschrieben ist und auch viele Muslime Analphabeten sind. Sie kennen ihren Glauben von den Aussagen der Imame in den Schulen und Moscheen. So wie die Imame eingestellt sind und den Koran mit seinen Suren (Artikeln) interpretieren, so sind dann auch die Gläubigen voreingestellt. Kritisches Hinterfragen bei Glaubensfragen ist grundsätzlich nicht erwünscht. Der Koran duldet keinen Widerspruch und ist absolutistisch geschrieben.

Der Prophet Mohammed war Kriegsherr und Heeresführer und hat , als er gegen die Abgefallenen und Ungläubigen mit "Feuer und Schwert" nach Mekka zog, die gewaltverherrlichenden und gewaltfordernden Suren geschrieben.

Was zur Zeit bei der Islam-Konferenz alles so gesagt wird, ist oft ein windelweiches Herumgerede um einen Islam deutscher Prägung.
Denn der Koran ist die Basis und Grundlage der muslimischen Religion. Solange der Koran nicht reformiert ist und von "Ungläubigen" statt Andersgläubigen gedacht und geredet wird, kann man Muslime nicht ernst nehmen und sie gehören dann auch nicht in unsere (deutsche) Wertegemeinschaft. Auch eine Religionsfreiheit nach unseren Verständnis gibt es im Islam nicht. Es ist verboten aus dem islamischen Glauben auszutreten. Wer das dennoch tut, wird bestraft, von der Familie verbannt und auch schon mal umgebracht.

Antwort von Manfred Gipp

Jeder sollte wissen, dass der Prophet Mohammed ein Kriegsherr war. Der gewaltverherrlichende Teil ist, aus unserer Sicht heute, völlig daneben. Leider gibt es viel zu viele, die in diese Richtung tendieren und einen "Führer" wieder haben wollen.

Ich hoffe, insbesondere die Deutschen, sollten aus der Vergangenheit gelernt haben. Ein sogenannter "Führer" macht nur das genaue Gegenteil von dem was man als friedliebender Mensch haben möchte.

Erdowahn, Putin, Trump und noch ein paar mehr spielen sich als "Führer" auf. Und reißen damit irgendwann die Welt in den Untergang. Und die Menschen rennen, wie schon zu Hitlers Zeiten hinterher. Traurig

Bitte rechnen Sie 3 plus 3.